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BLACK PENCIL'S NEW

Der Weg zu den ersten 100 Kompositionen

Anlässlich der hundertsten Komposition fürs Black Pencil hat das Ensemble ein spezielles Programm zusammengestellt.

 

In „Black Pencil’s New“ präsentieren die fünf Musiker eine Auswahl der besten Werke aus ihrem großen und vielseitigen Repertoire. Es ist ein Programm, das in seiner Abenteuerlichkeit wahre Funken sprüht - verschiedene musikalische Charaktere wechseln sich ab oder ergänzen einander:

 

Klaas de Vries mit warmen und reichen Klängen, Martijn Padding mit purer Polyphonie und einer ganzen Menge Humor, Klas Torstensson mit schillernder Virtuosität, Roderik de Man mit seiner melancholischen musikalischen Sicht auf die Heimat, Wim Hendrickx mit unnachahmlichen meditativen Landschaften und Louis Andriessens legendäre „Workers Union“ mit ihren mechanischen und kraftvollen Unisoni.

„Herrlich anders!“   NRC

 

„ Ein virtuoses zeitgenössisches Broken Consort“   Opus Klassiek

 

„Aufregende Kontraste mit komplexen Kompositionen“   De Volkskrant

 

Ausgehend von Ausschnitten aus John Dowlands „Lachrymae Pavane“ überbrückt Klaas de Vries in seinem „From Far…Broken“ (2016) die Zeit von heute zurück ins 16.Jahrhundert, als die Praxis des Broken Consort eingeführt und praktiziert wurde. Die Musik der Vergangenheit erklingt aus der Ferne als fragmentierte Erinnerung, mal in extremer Zeitlupe, mal in Zeitraffer - immer wieder wird sie von zeitgenössischen Ausbrüchen unterbrochen.

In seinen „Baldwine Close Ups“ (2018) erforscht Komponist Martijn Padding die Möglichkeiten reiner Polyphonie, in dem er sich auf Kompositionstechniken der Renaissance wie Kanon oder Palindrom rückbesinnt. Bestehend aus sechs Teilen erzählt das Werk auf mitreißende Art und Weise das Leben des Komponisten John Baldwine.

 

Klas Torstensson konzentriert sich bei seinem Werk „Colour Consort“ (2019) auf höchst virtuose und aufregende Art und Weise auf das weite Feld der Klangfarben, Spieltechniken sowie Instrumenten-kombinationen, die dem Ensemble Black Pencil innewohnen.   

 

Roderik de Man, Composer in residence des Ensembles Black Pencil, erforscht in seinem neuen Violakonzert „Aus der Heimat“ (2019) das Konzept von Heimat und stützt sich hierbei musikalisch auf Robert Schumanns gleichnamiges Lied.

 

Wim Hendrickx „Sacred Places IV“ (2019) ist ein Werk von großer Introspektion und Meditation. Sieben musikalische Episoden gehen ineinander über, ohne dabei den Fluss jemals zu unterbrechen. In einer Landschaft elektronischer Klänge unterhalten sich die fünf Instrumente in seelenvoller Ruhe, größtenteils sehr melodisch und konsonant.

 

Als totaler Gegenentwurf erklingt dann noch Louis Andriessens legendäres Werk „Workers Union“ (1975), eine Komposition in offener Instrumentierung, die in der Version von Black Pencil das Hämmern der gesamten wuchtigen Kraft ihrer mechanischen Rhythmusmuster in schier endloser Kraft entfaltet.

 

PROGRAMM

 

Klaas de Vries (1944): From Far…Broken (2016)*

für Blockflöte, Panflöte, Viola, Akkordeon und Schlagzeug

 

Martijn Padding (1956): Baldwin Close Ups (2018)*

für Blockflöte, Panflöte, Viola, Akkordeon und Schlagzeug

 

Klas Torstensson (1951): Colour Consort (2019)*

für Blockflöte, Panflöte, Viola, Akkordeon und Schlagzeug

 

Roderik de Man (1941): Violakonzert „Aus der Heimat“ (2019)

für Viola solo mit Blockflöte, Panflöte, Akkordeon und Schlagzeug

 

Wim Hendrickx (1962): Sacred Places IV (2019)*

für Blockflöte, Panflöte, Viola, Akkordeon und Schlagzeug mit Elektronik

 

Louis Andriessen (1939): Workers Union (1975)

Version für verstärkte Kontrabass-Blockflöte, verstärkte Kontrabass-Panflöte, Viola, Akkordeon und Schlagzeug 

 

 

*Kompositionsauftrag des Performing Arts Fund NL

 

„Black Pencil: ein virtuoses Ensemble, das mit seiner einzigartigen Klangwelt ein extrem eindrucksvolles Ergebnis hervorruft.“ - Martijn Padding